Persönliches
Über mich

Mein Name ist Michael Spitzer, ich komme aus Wien und investiere mit Begeisterung seit über 10 Jahren aktiv an der Börse.

Der Weg an die Börse war für mich alles andere als familiär geebnet. Eine technische Grundausbildung schon eher, wofür ich meinen Eltern bis heute dankbar bin: Meine HTL-Matura in Wirtschaftsingenieurwesen hat mein Interesse für technologischen Fortschritt und Volkswirtschaft ebenso geprägt wie mein analytisches Denken.

Dazu hatte ich das Glück, mich mit Schulkameraden zu umgeben, die vor unternehmerischen Ideen nur so sprühten. Naheliegend, dass die aktuelle Performance im Erste Bank Börsenspiel rasch zum fixen Pausengesprächsstoff wurde. Meine ersten Aktien kaufte ich noch vor meinem 18. Geburtstag, mit einem Junior-Depot das meine Eltern genehmigen mussten. Nachträglich würde ich meinen, dass spätestens hier der Funke übergesprungen war. Ich war ein Nachwuchs-Börsianer.

Ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der WU Wien war die logische Konsequenz. Besonders prägend war dabei eine Summer University am Hughey Center for Financial Services der Bentley University in Boston, wo ich erste Berührungspunkte mit dem Bloomberg Terminal hatte und hautnah erlebte, wie professionelle Investoren Entscheidungen strukturieren.

2015 führte mich mein Weg schließlich in den Vertrieb mehrerer internationaler Konsumgüterunternehmen, wo ich bis heute eine erfolgreiche Karriere aufbauen konnte. An meiner Faszination für die Börse hat das nichts geändert. Studium, erste Wohnung, Karriere: vieles musste ich mir selbst erarbeiten. Die Börse blieb trotzdem ein stetiger Begleiter, mit allen Lernkurven, die das mit sich bringt. Viele Bücher und Erfahrungen später die wohl wichtigste Erkenntnis: dass es selten Abkürzungen zu seinen Zielen gibt und Risikomanagement nicht nur im beruflichen Kontext eine entscheidende Rolle spielt. Paul Tudor Jones bringt es auf den Punkt: "At the end of the day, the most important thing is how good are you at risk control."


Warum dieser Blog?

Österreich und Deutschland haben ein Börsenproblem. Nicht an der Börse selbst, sondern in den Köpfen. Aktien gelten hierzulande als Spekulation, als Risiko, als etwas für Experten. Dabei ist die Beteiligung an den besten Unternehmen der Welt heute so zugänglich wie nie zuvor.

Ob man nun Fan davon ist, dass ein Großteil der globalen Innovation und Wertschöpfung in den USA entsteht, sei dahingestellt. Diesen Fakt zu ignorieren hilft jedenfalls niemandem, und ein klassischer Home Bias kostet langfristig vor allem eines: Rendite. Wer nicht investiert, schaut zu, wie andere Vermögen aufbauen. Meiner Ansicht nach sollte man zumindest die Chance nutzen, durch Partizipation am Gewinn den eigenen Wohlstand aktiv mitzugestalten.

Auch wenn Emotionen an der Börse grundsätzlich nichts verloren haben: Wenn es dann doch mal "Made in Europe" heißt, freut es mich als stolzen Europäer natürlich umso mehr.

Das Problem ist dabei selten der fehlende Zugang, sondern der fehlende Ansatz: Wachstumsthemen frühzeitig erkennen, die richtigen Unternehmen auswählen, Entscheidungen diszipliniert umsetzen und bei Korrekturen einen kühlen Kopf bewahren. Genau hier setzt ms-strategy an.

Genau das möchte ich mit diesem Blog und anhand meines wikifolios transparent dokumentieren: meinen eigenen Ansatz, offen und nachvollziehbar, von der Watchlist bis zur Portfolioentscheidung. Nicht als Blaupause, sondern als Denkanstoß für alle, die Vermögensaufbau nicht dem Zufall überlassen wollen. Und nicht zuletzt als Beweis, was mit einem systematischen Ansatz und der nötigen Disziplin möglich ist.